Rhetorikseminar in Bad Marienberg

„Rhetorik ist die Kunst, überzeugend zu sprechen!“

Die Bedeutung von sprachlichen und rhetorischen Fähigkeiten hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Diese Fähigkeiten spielen sowohl in der schulischen und beruflichen Ausbildung als auch am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle für die jungen Menschen.

Deshalb nahm die Klasse 9d von Frau Ahlers-Görlach an einem Rhetorikseminar im Europa-Haus in Bad Marienberg teil. Vom 27.3 – 30.3.2006 lernten die SchülerInnen durch verschiedene Aufgaben unter der Leitung von Mathias Meyka, wie man in unterschiedlichen Situationen die eigenen rhetorischen Fähigkeiten verbessern kann.

Die UnterkunftDas Europa-Haus Marienberg, gegründet 1951 als erstes europäisches Bildungs- und Begegnungszentrum, befindet sich im Westerwald im Bundesland Rheinland- Pfalz. Die SchülerInnen wurden in Zwei- bzw. Dreibettzimmern mit Dusche/WC untergebracht. Die Vollverpflegung sah u.a. ein Frühstücksbuffets und ein dreigängiges Mittagessen vor.Das ProgrammZuerst wurde ein kleines Kennenlernspiel veranstaltet. Bereits bei dieser Aufgabe geht es um die Selbst- und Fremdwahrnehmung. Wie sehen mich die anderen, wie sehe ich mich?

In freier Rede sollte am nächsten Tag ein Text vorgetragen werden, der natürlich zunächst vorzubereiten war. Im Internet mussten die SchülerInnen eine Recherche zu ihrem Thema anstellen.

Am Vormittag des 2.Tages wurden die Ergebnisse präsentiert und mit der Videokamera aufgezeichnet. Beim Abspielen wurden die einzelnen Vorträge von den Zuhörern kommentiert.

Am Nachmittag des 2. Tages sollte jede/r Schüler/in aus 7 Wörtern eine Geschichte vortragen. Hierbei sollte erneut das freie Reden geübt werden. Auch bei dieser Übung kam die Videokamera zum Einsatz.

Um sich selbst besser einschätzen zu können, sollten die SchülerInnen danach eine Lebenskurve zeichnen. Sie erhielten die Aufgabe Höhen und Tiefen in ihrem bisherigen Leben einzutragen. Diese Aufgabe erwies sich als nicht unproblematisch.

Auch gab es zwei Diskussionsrunden, in denen sich jeder einbringen sollte. Es gab keinen Gruppenleiter. Auch hier ging es wieder darum, wie man sich selbst sieht bzw. wie man von den anderen eingeschätzt wird.
Sprech- und Atemübungen standen ebenso auf dem Programm wie gestische und mimische Übungen.

Am letzten Tag wurden zwei Bewerbungsgespräche geführt mit anschließender ausführlicher Auswertung. Hier kam erneut die Videokamera zum Einsatz.

Reaktion der Schüler

Die Mädchen und Jungen einschließlich der Lehrerinnen waren überwiegend von dem Seminar begeistert. Die vielen Erfahrungen, die sie sammeln konnten, werden sie hoffentlich bei Referaten und im späteren Leben gut anwenden können.

Text: Kristina Feistel, Jennifer Petri, 10c

Du musst eingeloggt sein um diesen Beitrag zu kommentieren.