Das März-Konzert

Die Musik AG der Realschule Maschstraße gab am 11.März 2011 ein Konzert in der Jugendkirche Braunschweig in der Herzogin-Elisabeth-Straße. SchülerInnen von 10 bis 16 Jahren traten auf.

Die Jugendkirche ist eine Einrichtung der Ev.-Luth. Landeskirche Braunschweig. In ihr können Kinder und Jugendliche den Gottesdienst selbst gestalten und nette Leute treffen. Außerdem gibt es Freizeitangebote, dies betrifft auch die Zeit der Sommerferien.
Die Kirche, in der das Konzert stattfand, ist auf den ersten Blick außergewöhnlich. Es gibt eine sehr moderne Küche sowie einen Büroraum mit Wänden aus Glas. Es wirkt anders als in den üblichen Kirchen, alles ist viel lockerer und moderner. Die Kirche ist recht klein und gemütlich gestaltet. So gab es mehrere Stuhlreihen und eine große Bühne, auf der die Show stattfand.

Was sich hinter der Bühne abspielte und wie aufgeregt die Sänger und Sängerinnen waren, bekamen wir Zuschauer natürlich nicht mit. Deshalb berichtet Dean Eckert, der ebenfalls auftrat, was sich hinter der Bühne ereignete.

„Die ersten Schritte führen uns hinter den großen schwarzen Vorhang, der testweise schon mit Scheinwerfern bestrahlt ist. Essen und Getränke stehen für uns bereit. Im Sammel- und Aufenthaltsraum können wir es uns gemütlich machen, uns unterhalten und wenn nötig, die Texte erneut durchgehen oder die Choreographie proben, damit nichts schiefgeht.
Vor dem Auftritt haben wir ab 14 Uhr die Möglichkeit, unsere Stücke zu proben. Während der Proben werden uns weitere Tipps gegeben, die den Gesang und die Ausstrahlung auf der Bühne verbessern sollen. Manche sind ruhig, andere sind aber auch aufgeregt, wie ich sie noch nie erlebt habe. Ich gehöre eher zu denen, die gelassen sind. Deshalb spreche ich mit denjenigen, die sehr nervös sind, um sie zu beruhigen. Bis etwa 15:30 Uhr legt sich bei den meisten die Nervosität wieder.

Als wir jedoch mitbekommen, dass auf der anderen Seite des Vorhangs schon die ersten Zuschauer eintreffen, steigt erneut die Anspannung. Die Unruhe ist auch deshalb groß, weil eine Sängerin noch nicht erschienen ist. Sie kommt „auf den letzten Drücker“ und kann ihren Auftritt wie geplant durchführen. Während der Darbietung läuft es Backstage nicht so professionell ab wie auf der Bühne. Viele können sich gar nicht mehr konzentrieren. Wir singen hinter dem Vorhang viele Titel in kleiner Runde mit, um die Aufregung zu mindern.“

Durch die Show führten zwei Moderatorinnen, die für die nötige Abwechslung sorgten und die die SängerInnen ankündigten. Die SchülerInnen zeigten eine gute Leistung. Bemerkenswert fand ich, dass sich auch Schülerinnen aus dem fünften und sechsten Jahrgang trauten, vor so vielen Menschen zu singen. Neben Lehrern und Eltern waren auch viele SchülerInnen aus unserer Schule dort, um ihre Freunde anzufeuern. Besonderen Applaus erhielt Cindy mit „Almost Lover“ von ihren Freunden, den sie sich auch wirklich verdient hat. Aber auch Greta, Manuel und Camila haben „Hold my hand“ von Michael Jackson und Akon sehr schön interpretiert. Gut gefallen hat mir auch der Auftritt von Angie und Manuel, die „Halt dich an mir fest“ von Revolverheld sangen. Alle wurden von ihren Freunden und Familien angefeuert. Herr Thomson hat die kleinen Talente stark unterstützt und ermutigt, wenn ihnen ein Fehler unterlaufen ist, was jedoch selten auftrat. Und falls sich doch mal kleine Texthänger eingeschlichen, wurden die Sänger ermutigt weiterzumachen.

Gespielt wurden alte und neue Lieder und fast alle sangen mit Instrumentalbegleitung. Die Show war geprägt von Lichteffekten. Finanziert und geplant sowie auf die Beine gestellt wurde das Konzert von der Jugendkirche. Außerdem gab es ein Buffet mit Freigetränken, das von der Jugendkirche und den freiwilligen Mitarbeitern vorbereitet wurde.

„Persönlich fand ich die Veranstaltung sehr gut. Die Show war interessant und die Stimmung war gut. Jeder Sänger hat einen herzlichen Applaus bekommen. Das Konzert war gut besucht.“ Carolin Krüger

„Auch mir persönlich hat es sehr gefallen, da viele Freunde anwesend waren, das Essen kostenlos war, die Sänger gut gesungen haben und die Stimmung allgemein sehr schön war.“ Philipp Musial

Text: Carolin Krüger, 10b, Dean Eckert, 10c, Philipp Musial, Kl. 10a, Schulj. 2010/11
Bilder: Wan Anh Nguyen, 9b, Eva-Maria Ahlers-Görlach

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