4. Preis bei bundesweitem Wettbewerb gewonnen

Am 25. Januar 2013 sind die Gewinner des Jugendwettbewerbs der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin ausgezeichnet worden. Die SchülerInnen der Klasse 9a der Realschule Maschstraße nahmen an dem „Denktag-Wettbewerb“ und erzielten den 4. Preis. Die Klasse 9a gewann eine Tagesfahrt in eine Gedenkstätte.

Am Anfang der 9. Klasse recherchierten die SchülerInnen über das Schicksal jüdischer Juristen in Braunschweig, für die Stolpersteine verlegt werden sollen. Die Ergebnisse wurden in den Herbstferien in einer Website mit dem Titel „Juristen ohne Recht“ dargestellt.

Vor Weihnachten erhielt die Klasse 9a die Nachricht, dass ihr Wettbewerbsbeitrag – ihre Website – so gut ist, dass sie zur Preisverleihung nach Berlin reisen darf. Aus organisatorischen Gründen wurden schließlich 20 SchülerInnen für zwei Tage in die Hauptstadt eingeladen. Ein interessantes Rahmenprogramm wartete auf die Jugendlichen. Der Tag der Preisverleihung war besonders aufregend, so dass er manch einem die Sprache verschlug. Alle freuten sich über den 4. Platz. Die SchülerInnen konnten sich mit ihrem Beitrag gegen meist ältere durchsetzen.

Die Begründung der Jury lautete:

Die 9. Klasse der Realschule Maschstraße in Braunschweig setzte sich mit den Biographien und Schicksalen verschiedener Braunschweiger Juristen zur NS-Zeit auseinander. Ein Thema, über das man selten etwas liest oder hört, welches aber nicht weniger wichtig ist. Ausgesprochen lobenswert ist der hohe Informationsgehalt der Seite, die detaillierten und umfassenden Informationen zu den einzelnen Biographien und Schicksalen der Juristen und ihrer Familien.“

Text: Eva-Maria Ahlers-Görlach

Du musst eingeloggt sein um diesen Beitrag zu kommentieren.