Umweltschule

Im Rahmen unseres Schulprofils ist einer der Schwerpunkte die umfassende Umweltbildung aller SchülerInnen. Seit dem Schuljahr 1997 nimmt die Realschule Maschstraße regelmäßig an den Wettbewerben für die Auszeichnung als Umweltschule in Europa teil. Unsere Schule wurde bereits acht Mal ausgezeichnet.

Eine Lehrerinnengruppe und in den letzten Jahren auch eine SchülerInnengruppe arbeiten Projekte für die unterschiedlichen Jahrgänge aus, deren Durchführung sie auch betreuen. Dabei arbeiten wir mit Partnerorganisationen wie dem BUND Braunschweig, dem Agnes-Pockels-SchülerInnen-Labor der Universität Braunschweig und dem Regionalen Umweltbildungszentrum NEST in Wolfsburg zusammen.

Abfalltrennung, Energieeinsparung, Biotopschutz und umweltfreundliche Beschaffung sind einige der Stichworte, unter denen Projekte an unserer Schule stattfinden bzw. Unterrichtsinhalte in schulinternen Arbeitsplänen verankert sind.

Für die diesjährige Bewerbung als Umweltschule sind zwei Handlungsfelder Schwerpunkte: Stoffkreisläufe und Nachhaltigkeit sowie nachhaltige und gesunde Pause. In diesem Zusammenhang ist die Beschaffung eines Wasserspenders für unsere SchülerInnen zu sehen.
Text: Gisela Witte

Trinkwasser – Bestandteil einer nachhaltigen Schulverpflegung

Das Thema „Frühstücksgewohnheiten unserer SchülerInnen“ beschäftigt einige KollegInnen schon seit geraumer Zeit. Aus dem Biologieunterricht und dem Chemieunterricht ist bekannt, dass viele Kinder und Jugendliche – ohne gegessen und/oder getrunken zu haben – zum Unterricht erscheinen. Häufig halten sich SchülerInnen im Sanitätsraum auf, die über Kopfschmerzen klagen. Nachgefragt heißt es oftmals: „Ich habe noch nichts getrunken“. Eine Erhebung zeigte, dass ca. 50% unserer SchülerInnen, ohne etwas gegessen zu haben, in die Schule kommen und ca. 30%, ohne etwas getrunken zu haben, in den Unterricht kommen.

Jeder weiß, dass ein Mensch ohne Nahrungsaufnahme längere Zeit überleben kann. Ein längerer Zeitraum ohne Wasseraufnahme kann leicht lebensbedrohlich werden. Festzustellen ist: Durch ein verbessertes Ernährungsverhalten verbessert sich auch die Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Ein ausgewogenes Frühstück ist die beste Ausgangssituation für erfolgreiche Mitarbeit in der Schule.

Die Wasseraufnahme ist ein wichtiges Themenfeld. Wasser regelt die Körpertemperatur, dient als Lösungsmittel in unserem Körper und ist ein wichtiger Baustoff. Leitungswasser ist gesund und schädigt die Umwelt nicht. Wissenschaftler empfehlen deshalb, dass SchülerInnen einen halben Liter Wasser pro Doppelstunde, mindestens jedoch einen Liter während des gesamten Schulvormittags trinken sollen.

Deshalb hatte der Wunsch, einen Trinkwasserspender anzuschaffen, oberste Priorität. Da wir als Realschule über geringe finanzielle Mittel verfügen, suchten wir mögliche Sponsoren. Im Sommer 2012 war es dann soweit: Das Braunschweiger Versorgungs-Unternehmen BS Energy erklärte sich bereit, uns zum „Tag des Wassers“ 2013 ein Gerät aufzustellen und uns außerdem geeignete Flaschen zur Verfügung zu stellen. So führten wir einen Gesamtkonferenz-Beschluss im Herbst 2012 herbei, um Planungssicherheit zu bekommen.

Am 9.4.2013 fand die Einweihung statt.

Wir freuen uns sehr, und in fast jeder Pause stehen die SchülerInnen Schlange, um ihre Wahl zwischen Wasser „mit“ und „ohne“ Kohlensäure zu treffen und sich ihr gesundes Pausengetränk abzuholen.

Text: Gisela Witte, Petra Schille

 

 

Du musst eingeloggt sein um diesen Beitrag zu kommentieren.