Boxen

Das Interview
Mein Klassenkamerad Frithjof Loest betreibt seit einiger Zeit die Kampfsportart Boxen, über die ich Näheres in Erfahrung bringen wollte.

Frithjof trainiert drei Mal in der Woche in dem Verein Box-Club 72 e.V. (kurz BC 72). Das Training findet in der Südstadt in der alten Kaserne statt. Frithjof hat sich für diese Sportart entschieden, weil sie die einzige ist, für die er sich interessiert und an der er Spaß hat. Wenn er trainiert, kann er komplett abschalten und sich so richtig auspowern. Man muss nicht wie beim Fußball mehrere Regeln beachten, sondern man kann einfach loslegen. Natürlich kann man nicht einfach zuhauen, aber es gibt nicht so viele Vorschriften, die man befolgen muss. Frithjof hat schon viele Sportarten ausprobiert, doch beim Boxen ist er mit viel Motivation dabei. Für das Training braucht man ein paar Boxhandschuhe, ein Springseil aus Stahl, einen Mundschutz, einen Kopfschutz und Bandagen, damit man geschützt ist.

Bisher hat Frithjof noch keine Boxkämpfe absolviert, aber er macht bei jedem Training immer Sparring, worunter man einen Übungskampf versteht. Er boxt jetzt schon seit ungefähr einem drei Viertel Jahr und ihm macht es immer noch genauso viel Spaß wie am Anfang. Sein größtes Ziel ist es, irgendwann Profiboxer zu werden. Aber zunächst möchte er ein Amateur-Kampfsportler werden.

Das Training
Das Klischee, dass das Boxen nur von Leuten ausgeübt wird, die sich prügeln wollen, aggressiv und auffällig sind, trifft nicht (mehr) zu. In dem Verein trainieren Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, es sind sowohl Geschäftsleute als auch Arbeiter vertreten. Die meisten gehören der Altersgruppe von 12 bis etwa 30 Jahren an.

Als Anfänger hat man zweimal in der Woche Training, und nach einer gewissen Zeit, wenn man dann regelmäßig Sparring macht, dreimal wöchentlich. Am Montag trainieren die Anfänger und die Fortgeschrittenen zusammen. Am Mittwoch üben die Anfänger und die Fortgeschrittenen separat. Am Freitag kämpfen nur die Fortgeschrittenen. Außerdem gibt es noch in einer anderen Sporthalle das Frauenboxen.

Der Verein hat insgesamt zwei Trainer und eine Trainerin. Die männlichen Coaches übernehmen die männlichen Teilnehmer und der weibliche Coach übernimmt das Frauenboxen. Doch wenn die Frauen auch soweit sind, dass sie regelmäßig Sparring machen können und wollen, dürfen sie auch am Freitag zum Training der Fortgeschrittenen kommen.

Text: Nina Weiß, Frithjof Loest, Kl. 10a, Schulj. 2013/14

Quelle Bilder:

www.box-club72-braunschweig.de/index.php?option=com_morfeoshow&Itemid=69

www.tradebit.de/filedetail.php/8996221v5483431-rote-boxhandschuhe-haengen-an-einer-ziegelwand

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