Nebenjobs für Schüler

Bei Regen, Schnee oder 30 Grad in der Sonne, Mareike muss ihren Job bei jedem Wetter erledigen. Seit zwei Jahren trägt sie Zeitungen aus und hat jeweils mittwochs und freitags ihre Zustelltage. In der Regel bekommt sie 60-80 Zeitungen in der Woche. In der Sommerzeit und an Feiertagen kann es deutlich mehr werden. Dann muss sie die Auslieferung auf drei Tage verteilen. Sie hat sich für einen Nebenjob entschieden, weil es ein guter Zuverdienst zu ihrem Taschengeld ist.

Heutzutage fangen immer mehr Schüler mit einem Nebenjob an. Wenn ein Schüler an einem Nebenjob interessiert ist, sollte er Folgendes beachten: Ab dem 13. Lebensjahr ist es möglich, neben der Schule zu arbeiten. Allerdings müssen die Eltern damit einverstanden sein. Die Arbeit darf nicht länger als zwei Stunden täglich dauern und die Gesundheit nicht gefährdet werden. Da die Schule nicht vernachlässigt werden sollte, ist es verboten, vor 8 Uhr morgens, während der Unterrichtszeit sowie nach 18 Uhr zu arbeiten. Außerdem darf der monatliche Verdienst nicht über 400 Euro betragen.

Zu den begehrten Jobs zählen Kellnern, Babysitten,  Dogwalking, Nachbarschaftshilfe, Nachhilfe oder Zeitungen austragen. Durch Ferien-und Nebenjobs sammelt man viele Erfahrungen für das spätere Berufsleben. Wichtig ist, dass man pünktlich und diszipliniert ist.

Sadia arbeitet in dem Restaurant ihrer Eltern. Neben der Schule ist ihre Arbeit in dem Lokal sehr anstrengend; aber es lohnt sich, denn man bekommt zu dem Taschengeld zusätzlich auch noch Trinkgeld.

In der Hauptstadt Berlin sind es geschätzte 20 bis 40 Prozent aller 13- bis 17-Jährigen, die einen Nebenjob haben. 2008 wurden bundesweit 230.000 arbeitende Schüler gezählt. Erst wenn man das 16. Lebensjahr erreicht hat, können Schüler 400-Euro-Jobs annehmen.

Nebenjobs zeigen viele Vor- und Nachteile
So könnte es sein, dass man die Schule leicht vernachlässigt. Ebenso hat man weniger Freizeit. Man ist möglicherweise körperlich und seelisch belastet.

Von Vorteil ist, dass man Erfahrungen im Arbeitsleben sammelt. Außerdem lernt man dadurch den Umgang mit Geld und sammelt erste Eindrücke, wie es z.B. ist, Geld zu verdienen. Pünktlichkeit ist sehr wichtig im Arbeitsleben, dies erfährt man in einem Nebenjob. Ein noch größerer Vorteil ist, dass das Selbstbewusstsein enorm gestärkt wird und man keine Angst vor dem späteren Arbeitsalltag haben muss.

Text: Sadia Nowshed, Mareike Koch, Kl. 10b, Schulj. 2013/2014

Quellen:

http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-berlin-fuer-kinder/ferienjobs-fur-schuler-berlin

http://www.morgenpost.de/printarchiv/familie/article1593594/Das-erste-selbstverdiente-Geld.html

 

Du musst eingeloggt sein um diesen Beitrag zu kommentieren.