Interview mit Karsten Mentasti

Der Wunsch, Journalist zu werden, erfüllte sich für Karsten Mentasti vor 26 Jahren. Zu seinem Job kam er durch ein kurzfristig anberaumtes Volontariat bei der Braunschweiger Zeitung. Angefangen hat er in der Sport- und Lokalredaktion. Dies und einiges mehr erzählte er uns bei seinem Besuch im Wahlpflichtkurs Deutsch am 09.05.2014.

Auf die Frage, wie er mit seinen Texten anfängt, sagte er uns, dass es für ihn am leichtesten wäre, einfach erst einmal draufloszuschreiben. Vorbereitungen trifft er laut eigener Aussage nicht viele, mit Ausnahme kurzer Vorabrecherchen. Er erzählte uns außerdem, dass er freiberuflich arbeitet. Er kann seine Texte verfassen, wie es ihm gefällt. Das Einzige, auf das er achten muss, ist, dass die Texte dem Leser gefallen beziehungsweise sie ansprechen.

Herr Mentasti berichtete weiterhin, dass er auch schon einmal über ein Thema schreiben musste, mit dessen Bereich er sich sonst nicht so intensiv beschäftigt. So musste er einen Auftritt der „Kastelruther Spatzen“ besuchen. Er wusste nicht viel mit dieser Art von Musik anzufangen und fand zudem ihre Bühnenpräsenz nicht sonderlich gut. Als er dies in seinem Artikel schrieb, bekam er im Internet einige negative Resonanzen. Auf die Frage, wie er mit Kritik im Internet umgeht, antwortete er, dass die Kritik, die dort geäußert wird, oft ziemlich aggressiv ist, weshalb er sich meist gar nicht damit auseinandersetzt. Wenn sich eine interessante Diskussion auf Grund seiner Artikel entwickelt, teilen ihm dies dann seine Kollegen mit.

Wenn er Interviews führen muss, versucht er eine nette Atmosphäre zu schaffen und stellt die kontroversen und provokanten Fragen meist erst gegen Ende, wenn er sich schon ein wenig mit dem Interviewten unterhalten hat. Er erzählte außerdem von den verschiedensten Themen, über die er berichten muss. Mentasti persönlich findet es netter, über eine diamantene Hochzeit zu schreiben und deswegen ein altes Ehepaar zu interviewen, als zum Beispiel zu wissenschaftlichen Vorträgen zu gehen.

Text: Maximilian Schinke, Kl. 10c, 2013/14

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