Unterricht mal anders: Marjan Petkovic zu Besuch in den 5. Klassen

Am Dienstag, dem 07.10.2014, kam Marjan Petkovic (35), der seit 2009 Torwart von Eintracht Braunschweig ist, zu uns in die Realschule Maschstraße. Die Fünftklässler durften Fragen stellen, die sie persönlich interessierten. Durch seine freundliche und offene Art brachte er die Kinder zum Lachen. Petkovic erzählte über sich, wie er nach Braunschweig kam, wie es ist, in der Bundesliga zu spielen und über seine Träume. Außerdem sagte er, dass es hart sei, ein Fußballprofi zu sein.

Mit wie viel Jahren haben Sie angefangen Fußball zu spielen?

Marjan Petkovic: Ich spiele von klein auf Fußball, aber wollte eigentlich Basketballprofi werden. Mit 17 Jahren habe ich dann angefangen, in dem Verein meines Heimatdorfes Fußball zu spielen.

Wie fühlt es sich an, wenn man verliert?

Marjan Petkovic: Man ist natürlich traurig, enttäuscht und macht sich Gedanken, dass man vielleicht nicht alles gegeben hat.

Wollten Sie schon immer Torwart werden?

Marjan Petkovic: Nein, ich bin irgendwann in der Jugend in die Fußballszene reingerutscht. Mein Trainer wollte mich dann nicht auf dem Feld spielen lassen, weil er meinte, dass ich nicht ganz so gut bin. Also bin ich ins Tor gegangen und habe gemerkt, dass mir das besser liegt.

Wie ist es als Fußballer?

Marjan Petkovic: Schön, man kommt viel rum, kann an der frischen Luft arbeiten und macht sein Hobby zum Beruf.

Haben Sie Angst im Tor, wenn ein Ball auf Sie zukommt?

Marjan Petkovic: Wenn man Torwart ist, sollte man das nicht haben, wenn ein Ball kommt. (Petkovic lachte dabei.)

Welche Bälle sind die gefährlichsten für einen Torwart?

Marjan Petkovic: Das sind auf jeden Fall die Flatterbälle.

Wie gehen Sie mit der Situation als zweiter Torwart um?

Marjan Petkovic: Ich wäre natürlich gerne öfter auf dem Feld. Ich tue im Training alles, damit ich meinem Trainer zeige, dass ich der beste bin.

Wie wichtig ist Gymnastik für einen Torwart?

Marjan Petkovic: Gymnastik ist für die Beweglichkeit und Geschwindigkeit eines Torwartes sehr wichtig. Auch Kraft- und vor allem Sprungtraining sind von Bedeutung.

Wie geht man mit Lob um?

Marjan Petkovic: Es ist ein tolles Glücksgefühl, wenn man gelobt wird.

Finden Sie den Verlust von Kollegen schade?

Marjan Petkovic: Man ist natürlich traurig, wenn ein Spielerkollege geht, aber man sieht sich immer wieder und hat immer mal wieder Kontakt.

Zum Schluss gab er Autogramme und überreichte jedem Kind eine kleine Geschenktüte von Eintracht Braunschweig, worüber sich die Kinder sehr freuten.

Text: Tessa Adamy, Sandra Karsch, Klasse 9a, Schuljahr 2014/15

 

 

 

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