Preisträger bei bundesweitem Wettbewerb

Am 27. Januar 2015 (Holocaustgedenktag) sind die Gewinner des Jugendwettbewerbs der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin ausgezeichnet worden. Die SchülerInnen der Klasse 10c der Realschule Maschstraße nahmen an dem bundesweiten „Denktag-Wettbewerb” teil und erzielten den 5. Preis.

Sie setzten sich mit den Themen Rechtsextremismus, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit auseinander und gewannen eine Tagesfahrt in die Landeshauptstadt Hannover mit entsprechendem Programm oder eine Tagesfahrt in eine Gedenkstätte. Vor Weihnachten erhielt die Klasse die Nachricht, dass ihr Wettbewerbsbeitrag – ihre Website über das Schicksal der jüdischen Familie Ball – so gut ist, dass sie zur Preisverleihung nach Berlin reisen darf. Aus organisatorischen Gründen wurden schließlich 16 SchülerInnen für zwei Tage in die Hauptstadt eingeladen. Ein interessantes Rahmenprogramm wartete auf die Jugendlichen. So besuchten die SchülerInnen das Jüdische Museum und den Reichstag. Eva Erben, eine Überlebende des Holocaust, berichtete über ihre Erfahrungen in dem Ghetto Theresienstadt und in dem KZ Auschwitz. Auch stellte sie sich den Fragen der Preisträger.

Der Tag der Preisverleihung war besonders aufregend. Alle freuten sich über den 5. Platz. Die SchülerInnen konnten sich mit ihrem Beitrag gegen meist ältere durchsetzen. Die Zehntklässler beschäftigten sich mit der achtköpfigen Familie Ball, die in Braunschweig lebte und zur Zeit des Nationalsozialismus Deutschland verlassen musste.

Besonders hervorzuheben ist, dass Norbert Lammert, der Bundestagspräsident, der der Schirmherr des Wettbewerbs ist, zu den Jugendlichen sprach und sich mit den Preisträgern fotografieren ließ.

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