Cheerleading

Viele Leute denken, Cheerleading ist dafür da, um Sportmannschaften bei Wettkämpfen zu unterstützen. Doch hinter Cheerleading steckt mehr als bloßes Puschelgewackel.

Cheerleading ist eine Sportart, die aus Elementen des Turnens, der Akrobatik, des Tanzes sowie aus Anfeuerungsrufen besteht. Früher waren die Aufgaben des Cheerleadings, Sportmannschaften bei Veranstaltungen und Wettkämpfen durch Stunts, Dances oder Tumbling zu unterstützen.

Heute wird Cheerleading vorwiegend als selbstständiger Wettkampfsport betrieben. Das ganze Jahr über finden Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene statt. Nach festem Regelwerk müssen die Teams innerhalb eines zwei- bis dreiminütigen Auftritts bestimmte Pflichtelemente darbieten, die dann von Punktrichtern nach Schwierigkeitsgrad und Ausführung bewertet werden. Die meisten Teams arbeiten konsequent auf die Meisterschaften hin und sehen darin ihre Hauptaufgabe.

Die Stunts sehen meist sehr leicht aus, doch hinter ihnen steckt unglaublich viel Arbeit. Meist heben drei Personen eine Person (den Flyer) hoch und dieser vollführt oben dann verschiedene Motions. Nicht jeder kann Flyer werden. Flyer müssen meist klein und zierlich sein, damit das Team diese Person auch halten und wieder fangen kann. Viele Leute stellen sich Cheerleader immer dünn und zierlich vor und denken, etwas korpulentere Mädchen können kein Cheerleader werden. Doch das stimmt nicht. Man braucht sogar starke Mädchen, die dann unten stehen und den Flyer ohne Probleme halten können.

Man trainiert mindestens zweimal die Woche, und das ca. 2 Stunden lang. Ein Training besteht aus dem Aufwärmen, Dehnen, Tumbeln, Stunten und Krafttraining.

Im Monat kostet der Vereinsbeitrag zwischen 10€ und 25€. Das ist nicht viel, doch die Uniformen kosten zwischen 100€ und 200€, die speziellen Schuhe 50€ bis 100€ und die Cheerschleifen bis zu 25€.

In Braunschweig gibt es verschiedene Cheerleaderteams, wie zum Beispiel die Lionettes, die Wildcats und die Sunnybirds.

Zum Training muss man viel Geduld und Teamgeist mitbringen. Vor allem das Training vor den bevorstehenden Meisterschaften ist hart. Es klappt nicht alles auf Anhieb und man muss Geduld haben. Vor allem Krafttraining ist sehr wichtig, weil man genug Kraft haben muss, um die Flyer während des gesamten Auftritts halten zu können. Beim Cheerleading muss man sich auf sein Team verlassen können. Insbesondere vor den Meisterschaften darf man nicht fehlen, da sonst viele Stunts nicht ausgeführt werden können und das Training sich nicht lohnt.

Insgesamt kann ich sagen: Cheerleading ist ein harter Sport und nicht zu unterschätzen, dennoch macht er Spaß und ist nur zu empfehlen.

Text: Alina Buck, Kl. 9c, Schulj. 2015/16

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