Berufsorientierung in Braunschweig – BOBS

BOBS wurde im Jahr 2011 eingeführt und ist dazu da, die Berufsorientierung von SchülerInnen von der 8. Klasse an zu unterstützen. Dafür gibt es verschiedene Projekte, die auf 2 Schuljahre verteilt sind.

In der 8. Klasse beginnt das Projekt mit den Berufspraxistagen. Dort besuchen SchülerInnen 6 Tage lang Betriebe, die drei verschiedenen Bereichen angehören, um ein kurzes Praktikum im gewerblich-technischen, kaufmännisch-verwaltenden und gesundheitlich-sozialen Bereich zu absolvieren. Damit können die SchülerInnen Eindrücke in verschiedenen Berufen sammeln. Die SchülerInnen können somit auch Berufe für sich ausschließen oder für sich entdecken und eine Ausbildung in Erwägung ziehen.

Als nächstes folgt der Berufseignungstest, der ebenfalls in der 8. Klasse stattfindet. Eine Woche lang werden Schüler aus verschiedenen Klassen zusammengeführt, um gemeinsam oder in Einzelarbeit Aufgaben zu bearbeiten und ihre Stärken und Schwächen herauszufinden. Am Ende dieser Woche gibt es ein Gespräch mit den Erziehungsberechtigten und den Teamern, in dem der Schüler einen individuellen Bewertungsbogen erhält und noch einmal reflektieren kann, worin er gut oder eher weniger gut ist.

Nach dem Berufseignungstest folgt in der 9. Klasse das dreiwöchige Betriebspraktikum. Hier ist Eigeninitiative gefragt. Denn jeder Schüler muss sich einen Betrieb seiner Wahl suchen. Auf diese Weise lernt er sowohl seinen Wunschberuf als auch einen Betrieb und das Arbeitsleben genauer kennen. Dabei muss eine Praktikumsmappe geführt werden. Man muss sowohl vor dem Praktikum als auch danach ein Referat zu dem Beruf seiner Wahl halten. Etwa einem Viertel der Schüler wird am Ende des Praktikums eine Ausbildungsstelle angeboten und es kommt nicht selten vor, dass einige Schüler dieses Angebot annehmen.

Text: Leonie Straube Kl. 9b, Merle Sticklun, Kl. 9a, Schulj. 2015/16

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