Klassenfahrt der 9b und der 9c nach Hamburg

Vom 14. bis 16.09.2016 fuhren wir, die SchülerInnen der Klassen 9b und 9c, nach Hamburg. Nach einer zweistündigen Zugfahrt mussten wir in Uelzen umsteigen. Nach einer weiteren Stunde kamen wir in Hamburg an. Weil unsere Jugendherberge (Horner Rennbahn) nicht so weit vom Hauptbahnhof entfernt ist, waren wir auch recht zügig da.

Nach dem Einchecken konnten wir direkt zum Mittagessen gehen. Weil wir an dem Tag noch etwas von Hamburg sehen wollten, hielten wir uns nicht lange in der Jugendherberge auf, sondern fuhren zum Hamburger Hafen, wo wir erst mal Freizeit hatten, um uns etwas zu essen und trinken zu kaufen. Nachdem wir uns erneut gestärkt hatten, konnten wir Hamburg von unten betrachten. Wir gingen durch den alten Elbtunnel. Das fanden die meisten auch wirklich spannend, weil wir sehr weit unter der Erde waren. Als wir dann auf der anderen Seite ankamen, sind wir mit einer Fähre wieder zurückgefahren. Da wir am Hafen waren, machten wir eine Hafenrundfahrt, die etwa eine Stunde dauerte, wobei wir an Containerschiffen vorbeifuhren.

Am Abend gingen wir nach St. Pauli in das Rotlichtviertel, das alle SchülerInnen sehr interessant fanden. So beobachteten wir z.B., wie die Damen versuchten, Kundschaft zu bekommen. Nach 22:00 Uhr kehrten wir in die Jugendherberge zurück. Weil um die Zeit schon Nachtruhe herrschte, sollten wir uns direkt in unsere Zimmer begeben.

Am nächsten Morgen stärkten wir uns, da wir viel vorhatten. Zunächst sahen wir uns das Wohnviertel rund um die neue Elbphilharmonie an, wo die wohlhabenderen Menschen aus Hamburger leben. Anschließend sollte es in das Hamburger Dungeon gehen.

Auf dem Weg zum Dungeon merkte man, wie sich alle auf den Besuch des Kerkers freuten. Zu Beginn wurde ein „Abschiedsfoto“ gemacht, weil zu befürchten war, dass man den Kerker nicht lebend verlassen wird. Auf dem Foto sollte es so aussehen, als würde man sich gegenseitig an die Gurgel gehen.

Mit einer schaurigen Person fuhren wir nun in einem angeblichen Fahrstuhl. Sie sagte, wie wir uns verhalten sollen während der Führung. Im Dungeon erlebten wir viele witzige, aber auch gruselige Sachen, die sehr unterhaltsam waren, wie eine unheimliche Gestalt, die einen Arzt darstellte, der an einer Gummipuppe eine Untersuchung durchführte.

Am nächsten Tag hatten wir nur wenig Zeit, da wir uns nach dem Frühstück bereits auf den Weg zum Bahnhof machen mussten. Nach einer weiteren dreistündigen Fahrt mit dem Zug kamen wir wieder in Braunschweig an.

Auch wenn es nur eine kurze Klassenfahrt war, fanden alle die Fahrt gut.

Text: Dustyn Schaper, Kl. 9c, Schulj. 2016/17

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